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Kindertageseinrichtungen

In Sachsen können Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte Kinder in Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden, wenn ihre Förderung gewährleistet ist und es zu ihrer Förderung nicht einer heilpädagogischen Kindertageseinrichtung bedarf. Die Bedingungen für die Aufnahme regelt die Sächsische Integrationsverordnung.

Für Kinder, bei denen auf Grund körperlicher Störungen/Beeinträchtigungen/Behinderungen und Störungen oder Auffälligkeiten in ihrer Entwicklung ein Mehrbedarf in der Zugangsweise und Umsetzung bei der Erziehung und Bildung erforderlich wird, gibt es heilpädagogische Kindertageseinrichtung. Kleinere Gruppen, heilpädagogisches Fachpersonal und ein entsprechendes heilpädagogisches Konzept bestimmen den Unterschied zu den allgemeinen Kindertageseinrichtungen.

Zielstellung dieser Einrichtungen sind die Erziehung, Bildung, Förderung und Betreuung einschließlich Gewährleistung erforderlicher Pflege der Kinder nach heilpädagogischen Grundsätzen entsprechend dem individuellen Hilfebedarf. Aufgaben der Eingliederung sind dabei vor allem die Förderung und Entwicklung der Aktivitäten der Kinder zur zunehmend selbstständigen Teilnahme und Mitgestaltung des gemeinsamen Lebens, Spielens und Lernens in der Kindergruppe entsprechend ihrer individuellen Entwicklungsmöglichkeiten.

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