1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Feststellungsverfahren nach dem SGB IX

Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX)).

Zuständig für die Feststellung, ob und in welchem Ausmaß eine Behinderung vorliegt, sind in Sachsen die Landratsämter. In Chemnitz, Dresden und Leipzig ist es die Stadtverwaltung.

Nachteilsausgleiche für behinderte Menschen

Behinderte Menschen können abhängig vom Ausmaß und der Art ihrer Behinderungen verschiedene Erleichterungen oder Leistungen zum Ausgleich der durch die Behinderung verursachten Nachteile erhalten.

In Betracht kommen zum Beispiel:

  • Steuerbefreiungen und Steuererleichterungen (Einkommen- und Kfz-Steuer) 
  • Freifahrt im öffentlichen Personenverkehr
  • Parkerleichterungen 
  • Rundfunkbeitragsbefreiung oder -ermäßigung sowie Telefongebührenermäßigung 
  • Wohngeldfreibeträge

Zuständig für die Auskünfte und Feststellung der Voraussetzungen ist im Freistaat Sachsen seit dem 1. August 2008 das für Ihren Wohnort zuständige Landratsamt. In Dresden, Leipzig und Chemnitz ist es die Stadtverwaltung.

Marginalspalte

Amt24 - Sachsens Service-Portal

Rechtsvorschriften

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz