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Wohnstätten und Außenwohngruppen

In Sachsen gibt es mehr als 200 Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen. Diese bieten Menschen mit Behinderungen Wohnraum und Verpflegung sowie die notwendige Unterstützung und Hilfe durch qualifiziertes Personal bei der Bewältigung des Alltags und bei der Freizeitgestaltung. Das Angebot richtet sich an Menschen, die wegen ihrer Behinderung nicht allein oder mit Unterstützung ihrer Familien oder einer ambulanten Betreuung wohnen können.

Grundsätzlich wird zwischen Wohnstätten unterschieden, deren Bewohnerinnen und Bewohner tagsüber einer Beschäftigung, zum Beispiel in einer Werkstatt für behinderte Menschen, nachgehen, und solchen, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner ganztägig in der Wohnstätte betreut werden. Einige Wohnstätten bieten auch beides an.

Zu vielen Wohnstätten gehören Außenwohngruppen. Hier wohnen Menschen mit Behinderungen in kleinen Gruppen in Mietwohnungen im Umfeld der Wohnstätte. Sie werden vom Personal der Wohnstätte betreut, wobei die Betreuung weniger intensiv ist und die Bewohnerinnen und Bewohner der Außenwohngruppen ein selbstständigeres Leben als in der Wohnstätte führen.

Träger der Wohnstätten sind in den meisten Fällen Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Es gibt aber auch einige kommunale oder private Anbieter. Zuständiger Rehabilitationsträger ist in der Regel der Kommunale Sozialverband Sachsen.

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Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz