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Berufsausbildung

Junge Menschen mit Behinderungen, im Unternehmen an richtiger Stelle eingesetzt, können als im eigenen Betrieb ausgebildete Fachkräfte einen dauerhaften Beitrag leisten, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Für behinderte Menschen, für die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung eine Ausbildung in einem regulär anerkannten Ausbildungsberuf nicht in Betracht kommt, kann hierbei gegebenenfalls eine Ausbildung in einem speziellen Ausbildungsberuf für behinderte Menschen nach Paragraf 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) und 42m Handwerksordnung (HWO - Fachpraktikerausbildung) die passende Alternative sein. Bei der Schaffung eines Ausbildungsplatzes in einem Unternehmen stehen sowohl fachtechnische und psychosoziale Beratungsangebote als auch umfangreiche finanzielle Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Spezielle überbetriebliche Ausbildungsangebote für Menschen mit Behinderungen bieten die Einrichtungen der Beruflichen Rehabilitation nach Paragraf 35 SGB IX. In Sachsen gibt es drei Berufsbildungswerke und zwei Berufsförderungswerke. Die sächsischen Berufsbildungswerke (BBW) bilden junge Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen arbeitsmarktgerecht in vielen staatlich anerkannten, kammergeprüften Ausbildungsberufen aus. Die Auszubildenden erhalten eine individuelle Förderung, um sie bestmöglich ins Berufsleben zu integrieren. Berufsförderungswerke (BFW) sind Angebote der beruflichen Neuorientierung und Qualifizierung für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer Behinderung ihren Beruf oder ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben können.

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Ansprechpartner für eine Beratung

Agentur für Arbeit - Arbeitnehmer

  • Telefon:
    (0800) 4 55 55 00

Agentur für Arbeit - Arbeitgeber

  • Telefon:
    (0800) 4 55 55 20

Integrationsamt beim Kommunalen Sozialverband Sachsen

Ulrike Hübler

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