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Versorgung von Kriegsopfern

Geschichte des Bundesversorgungsgesetzes

Eines der größten Probleme nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland war die Versorgung der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Dabei ging es nicht nur um das Schicksal der durch Verwundungen oder sonstige Dienstbeschädigungen dauerhaft geschädigten Soldaten der Deutschen Wehrmacht, sondern auch um die Hinterbliebenen von Gefallenen, sowie die vielen zivilen Opfer des Bombenkrieges oder sonstiger kriegerischer Handlungen.
 
Für die Abgeltung dieser von den Betroffenen erbrachten Sonderopfer wurde bereits in den 50er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Sozialen Entschädigungsrechts das Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz BVG) geschaffen, das eine Vielzahl von Versorgungsleistungen vorsieht. Nach dem Beitritt der neuen Bundesländer in den Geltungsbereich des Grundgesetzes findet das BVG seit 1991 - allerdings mit den im Einigungsvertrag vorgesehenen Sonderregelungen - auch im Freistaat Sachsen Anwendung.

Anspruchsvoraussetzungen

Versorgung erhalten Beschädigte, bei denen ein ursächlich auf den Zweiten Weltkrieg zurückzuführender dauerhafter Gesundheitsschaden und ein darauf beruhender wirtschaftlicher Schaden heute noch vorliegt.  

Hinterbliebenenversorgung kann gewährt werden, wenn der Tod des Angehörigen im Zusammenhang mit Ereignissen des Zweiten Weltkrieges steht.

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Kontakt

Zuständige Behörde: Kommunaler Sozialverband Sachsen - Außenstelle Chemnitz

Fachbereich Soziales Entschädigungs- und Fürsorgerecht

  • Besucheradresse:
    Reichsstraße 3
    09112 Chemnitz
  • Telefon:
    (0371) 57 70
  • www.ksv-sachsen.de
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