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Versorgung von Zivildienstleistenden

Ehemalige Zivildienstleistende und ihre Hinterbliebenen erhalten Versorgung nach dem Gesetz über den Zivildienst der Kriegsdienstverweigerer (Zivildienstgesetz - ZDG). 

Anspruch

Grundlegende Voraussetzung der Versorgung von geschädigten Zivildienstleistenden ist, dass eine dauerhafte gesundheitliche Schädigung als Zivildienstbeschädigung durch eine Dienstverrichtung, durch einen während der Ausübung des Zivildienstes erlittenen Unfall oder durch die dem Zivildienst eigentümlichen Verhältnisse herbeigeführt worden und ein darauf beruhender wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Die grundlegende Voraussetzung für eine Hinterbliebenenversorgung ist der Tod des Zivildienstleistenden im Zusammenhang mit den vorgenannten Fallgestaltungen.
 
Die Versorgung ehemaliger Zivildienstleistender beginnt nach dem Ausscheiden aus dem Zivildienst. Für den Zeitraum davor werden dem noch zivildienstleistenden Geschädigten von der für den Zivildienst zuständigen Behörde (Bundesamt für Zivildienst) entsprechende Leistungen gezahlt.

Antrag und Leistungen

Das ZDG hält einen umfassenden Katalog an Versorgungsleistungen vor, der sich sowohl was das Antragsverfahren als auch was die Leistungen betrifft an der Versorgung der Opfer des Krieges nach dem Bundesversorgungsgesetzes (BVG) orientiert.
 
Soweit eine Zivildienstbeschädigung nicht anerkannt, der Zivildienstleistende jedoch heilbehandlungsbedürftig (unabhängig von der Art der Erkrankung) aus dem Zivildienst entlassen wurde, besteht ein Anspruch auf Heilbehandlung in besonderen Fällen, soweit ein vergleichbarer Anspruch auf Heilbehandlung nicht von einem anderen Sozialleistungsträger (zum Beispiel eine Krankenkasse) sichergestellt wird.

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Kontakt

Zuständige Behörde: Kommunaler Sozialverband Sachsen - Außenstelle Chemnitz

Fachbereich Soziales Entschädigungs- und Fürsorgerecht

  • Besucheradresse:
    Reichsstraße 3
    09112 Chemnitz
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