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2010

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, dem 3. Dezember 2010, haben Sachsens Sozialministerin Christine Clauß, Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller und Ministerialdirigent Alexander zu Hohenlohe vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium mit 17 weiteren Partnern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden von Menschen mit Behinderungen die Allianz Arbeit + Behinderung begründet.

Foto: Gründungsmitglieder der Allianz Arbeit + Behinderung

Gründungsmitglieder der Allianz Arbeit + Behinderung mit Urkunde
(© Sächsisches Staatsministerium für Soziale und Verbraucherschutz)

Mit der Gründung der Allianz Arbeit + Behinderung wird ein wichtiger Punkt aus dem Koalitionsvertrag, die Beschäftigungsförderung von Menschen mit Behinderungen, umgesetzt. Ziel der Allianz ist es, die Chancen für Menschen mit Behinderungen auf eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben zu erhöhen. Sozialministerin Clauß freute sich deshalb sehr, dass viele Partner mit ihrer Unterschrift unter die gemeinsame Grundsatzerklärung die Allianz besiegelt haben. »Mit den Industrie- und Handwerkskammern, dem Unternehmerverband Sachsen, dem Handelsverband Sachsen, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft und dem DGB konnten relevante Partner aus der Wirtschaft gewonnen werden,« so Sozialministerin Clauß. Weitere Gründungspartner sind die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, der Kommunale Sozialverband Sachsen, die Kommunalen Spitzenverbände, die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen, der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen, als großer Dachverband der behinderten Menschen in Sachsen. Mit diesen Partnern, so Sozialministerin Christine Clauß, kann es gelingen, einen für Menschen mit Behinderungen frei und gleichberechtigt zugänglichen Arbeitsmarkt in Sachsen zu befördern und damit auch zentrale Vorgaben des UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu realisieren.

Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller betonte in seiner Rede, dass es »für einen guten Start ins Berufsleben vor allem auf eine gute schulische Bildung und Erziehung ankommt. Mit der richtigen Schule für jeden Schüler, gewähren wir in Sachsen die bestmögliche Förderung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Die Allianz schließt daran an und verbessert den Übergang in den Arbeitsalltag. Damit werden die Rechte der behinderten Menschen weiter gestärkt«.

»Auch Menschen mit Behinderungen wollen und können ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten«, ließ Wirtschaftsminister Sven Morlok mitteilen. »Wir müssen bestehende Regelungen transparenter und effektiver machen, damit Unternehmen behinderte Menschen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen in ihre Betriebe integrieren können. Gefragt sind individuelle Konzepte, die die berechtigten Interessen von Menschen mit Behinderungen und die berechtigten Interessen von Arbeitgebern zusammenführen.« Die Gründungsurkunde wurde von den Allianzpartnern unterzeichnet. Der  Saxophonist Klaus Kreuzeder, der die Veranstaltung musikalisch begleitete, war mit seinem begeisternden Vortrag ein lebendiges Beispiel, dass Menschen mit Behinderungen auch beruflich erfolgreich sind.

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Foto: Musikalische Begleitung der Veranstaltung durch Klaus Kreuzeder

Klaus Kreuzeder sorgte für die musikalische Begleitung der Veranstaltung
(© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz)

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz