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2011

9. Dezember 2011: Unternehmensbesuch von Sozialministerin Christine Clauß und der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, Jutta Cordt, im Rahmen der Aktionswoche Menschen mit Behinderungen

Foto: Gebäudeansicht  F u G Normteile Dresden GmbH

Die F & G Normteile Dresden GmbH
(© F & G Normteile Dresden GmbH)

Die Bundesagentur für Arbeit als ein wichtiger Partner der Allianz Arbeit + Behinderung hat den Tag der Behinderten zum Anlass genommen, um eine Aktionswoche für Menschen mit Behinderung durchzuführen. Ziel ist es, die Wirtschaft verstärkt auf die Beschäftigungspotenziale dieser Menschen aufmerksam zu machen. In einem gemeinsamen Besuch des Unternehmens F & G Normteile Dresden GmbH, welches große Bereitschaft zeigt, auch Menschen mit Behinderung eine Chance zu geben, haben die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Christine Clauß und das vorbildliche Engagement dieser Firma beispielhaft gewürdigt. Anders- aber nicht schlechter, das ist die Erfahrung, die Steffen Ruhtz, Geschäftsführer der F & G Normteile Dresden GmbH, mit Beschäftigten mit Behinderungen bisher sammeln konnte. »Menschen mit Behinderungen sind häufig gut qualifizierte Fachkräfte, die ihre Frau und ihren Mann im Arbeitsleben stehen« resümierte Sozialministerin Clauß den Unternehmensbesuch.

1. Dezember 2011: Verleihung des Integrationspreises des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen 2011

Foto: Bild von der Verleihung des Integrationspreises

Vertreter der mit dem Integrationspreis ausgezeichneten Firmen
(© K. Bemmann-Ender, SMS)

Am 1. Dezember haben das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und der Kommunale Sozialverband Sachsen Unternehmen, Integrations- und Zuverdienstfirmen sowie weitere Akteure, die eine Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben aktiv unterstützen, mit dem Integrationspreis ausgezeichnet. Die festliche Verleihung des Preises erfolgte im Vorfeld des Internationalen Tages von Menschen mit Behinderungen am 1. Dezember 2011 im Mediencampus Leipzig.

»Viele Menschen mit Behinderungen beweisen, dass sie Talente und Begabungen besitzen, die sie gerade an ihrem Arbeitsplatz einbringen - dies umso mehr, wenn sie einen Arbeitergeber und/oder ein funktionierende soziales Umfeld haben, die sie dabei unterstützen, ihre besondere Begabung zu entwickeln. Vorbehalte gegenüber ihren Leistungsfähigkeiten und -fertigkeiten erschweren ihnen nach wie vor die Chance auf einen Arbeitsplatz. Vorurteile widerlegt man am besten durch klare Fakten und Beispiele aus der Praxis,« so Andreas Werner, Verbandsdirektor des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen, in seiner Laudatio.

Mit der Anerkennung der Leistungen der Preisträger brachte Abteilungsleiterin Regina Kraushaar als Vertreterin des Sozialministeriums zugleich den Wunsch zum Ausdruck, »dass die guten Beispiele der Preisträger im Interesse der Menschen mit Behinderungen, die eine Arbeit suchen, im Interesse der Arbeitgeber, die Fachkräfte benötigen und in unser aller Interesse Eingang in das Denken und Handeln vieler anderer finden werden.«

9. November 2011: Übergang von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördern - Fachtagung »Berufseinstiegsbegleitung« des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit

Foto: Bild von der Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion im Rahmen der Fachtagung
(© R. Müller, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen)

Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gestaltet sich der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt oft besonders schwierig. Die Übergänge aus der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen zu fördern, ist deshalb auch ein Handlungsfeld der Allianz Arbeit + Behinderung. Eine maßgeschneiderte Unterstützung kann dazu beitragen, eine passende Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.
Mit der »Fachtagung Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s SGB III« haben das Sächsische Staatsministeriums für Kultus und Sport und die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit mit den beteiligten Akteuren ein Resümee des Modellprojektes »Berufseinstiegsbegleiter« gezogen. Seit Februar 2009 unterstützen 80 Berufseinstiegsbegleiter an 65 sächsischen Förderschulen die Jungen und Mädchen im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes auf der Grundlage des § 421s SGB III. Die Ergebnisse der bisher geleisteten Arbeit schätzten die beteiligten Schulleiter, Bildungsträger, Berufseinstiegsbegleiter und Beratungs-fachkräfte der Bundesagentur für Arbeit durchaus positiv ein. So konnten etwa 3.500 Jungen und Mädchen in Sachsen von diesem Pilotprojekt profitieren.

21. September 2011: Sächsisches Arbeitsmarktprogramm: Übergabe eines Zuwendungsbescheides an die Gartenmanufaktur Nüssler

Foto: Ministerin Clauß bei der Übergabe des Förderbescheides

Ministerin Clauß bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an die Gartenmanufaktur Nüssler
(© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz)

Das Sächsische Arbeitsmarktprogramm ist ein Projekt der Allianz Arbeit + Behinderung. Die drei Partner, die dieses Projekt verabredet haben und umsetzen, das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, der Kommunale Sozialverband Sachsen und die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, haben am 21. September 2011 einen Förderbescheid an den Geschäftsführer der Gartenbaumanufaktur Nüssler in Dresden überreicht.
Mit dem sächsischen Arbeitsmarktprogramm werden Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen in ihren Betrieben einstellen, durch die Zahlung von Prämien unterstützt. In Abhängigkeit von der Betriebsgröße können bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen bis insgesamt 3.000 Euro je Einstellung auf einem Arbeitsplatz in Sachsen gezahlt werden. Auch befristete Arbeitsverhältnisse können gefördert werden, wenn diese mindestens ein Jahr bestehen.  Ein weiterer Schwerpunkt des Programms ist die Förderung der betrieblichen Ausbildung behinderter Jugendlicher. Hier werden Ausbildungsbetriebe durch Zahlung einer Prämie von 1.000 Euro je Ausbildungsjahr bis zu einem Maximalbetrag von 4.000 Euro gefördert. Bei Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nach Abschluss der Ausbildung wird eine Prämie von 3.000 Euro gezahlt. Das Programm zur Beschäftigungsförderung schwerbehinderter Menschen hat ein Volumen von 5 Millionen Euro und eine Laufzeit von 3 Jahren. Es wird aus Mitteln der Ausgleichsabgabe des Integrationsamtes beim Kommunalen Sozialverband Sachsen finanziert. Die Durchführung des Programms hat die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Die Anträge können bei den örtlichen Agenturen für Arbeit gestellt werden.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz