1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Versorgung von Soldaten

Ehemalige Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen erhalten Versorgung nach dem Gesetz über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (Soldatenversorgungsgesetz - SVG).

Antrag und Leistungen

Das SVG hält einen umfassenden Katalog an Versorgungsleistungen vor, der sich sowohl was das Antragsverfahren als auch was die Leistungen betrifft an der Versorgung der Opfer des Krieges nach dem Bundesversorgungsgesetzes (BVG) orientiert.
 
Soweit eine Wehrdienstbeschädigung nicht anerkannt, der Soldat jedoch heilbehandlungsbedürftig (unabhängig von der Art der Erkrankung) aus der Bundeswehr entlassen wurde, besteht ein Anspruch auf Heilbehandlung in besonderen Fällen, soweit ein vergleichbarer Anspruch auf Heilbehandlung nicht von einem anderen Sozialleistungsträger (zum Beispiel eine Krankenkasse) sichergestellt wird.

Anspruch

Grundlegende Voraussetzung der Versorgung von geschädigten Soldaten ist, dass eine dauerhafte gesundheitliche Schädigung als Wehrdienstbeschädigung durch eine Wehrdienstverrichtung, durch einen während der Ausübung des Wehrdienstes erlittenen Unfall oder durch die dem Wehrdienst eigentümlichen Verhältnisse herbeigeführt worden und ein darauf beruhender wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Die grundlegende Voraussetzung für eine Hinterbliebenenversorgung ist der Tod des Soldaten im Zusammenhang mit den vorgenannten Fallgestaltungen.
 
Die Versorgung ehemaliger Soldaten beginnt nach dem Ausscheiden aus dem Wehrdienst. Für den Zeitraum davor werden dem noch bundeswehrangehörigen geschädigten Soldaten von den Behörden der Bundeswehrverwaltung entsprechende Leistungen gezahlt.

Marginalspalte

Kontakt

Zuständige Behörde: Kommunaler Sozialverband Sachsen - Außenstelle Chemnitz

Fachbereich Soziales Entschädigungs- und Fürsorgerecht

  • Besucheradresse:
    Reichsstraße 3
    09112 Chemnitz
  • Telefon:
    (0371) 57 70
  • www.ksv-sachsen.de
© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz