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Initiative Inklusion - ergänzende Maßnahmen der Berufsorientierung für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler

Um die Chancen für die gleichberechtigte Teilhabe schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler am Arbeitsleben zu verbessern, haben das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, das Sächsische Staatsministerium für Kultus, die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunale Sozialverband Sachsen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit in der Allianz Arbeit + Behinderung ergänzende Maßnahmen der Berufsorientierung vereinbart. Ziel dieser Maßnahmen ist es, schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler umfassend über ihre beruflichen Möglichkeiten zu informieren und zu beraten und bei ihrem Übergang von der Schule in das Arbeitsleben zu unterstützen. Die Durchführung von ergänzenden Maßnahmen der Berufsorientierung für schwerbehinderte Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Rahmen der Initiative Inklusion wurde durch eine Verwaltungsvereinbarung dem Integrationsamt beim Kommunalen Sozialverband Sachsen übertragen. Im Auftrag des Integrationsamtes werden die Integrationsfachdienste tätig.

Die Integrationsfachdienste unterstützen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in der Werkstufe ergänzend zu den schulischen Angeboten bei der beruflichen Orientierung mit dem Ziel der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Potentialanalysen, die Etablierung eines Unterstützerkreises, Praxistage sowie Praktika vorwiegend in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes und die Begleitung des Übergangs in das Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sind dabei die wichtigsten Maßnahmen, die die beauftragten Integrationsfachdienste mit dem Gesamtkonzept zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung der jeweiligen Schule und mit der Bundesagentur für Arbeit abstimmen.
   
Die Initiative Inklusion, die aus Mitteln des Ausgleichsfonds durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert wird, bezieht alle Schülerinnen und Schüler der Werkstufe der Schulen für geistig Behinderte ein. Schülerinnen und Schüler mit Behinderung können durch die ergänzenden Maßnahmen über ihre beruflichen Möglichkeiten beraten werden und speziell in den Fällen, in denen ein Übergang von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich wird, individuelle Unterstützung erhalten.

Hier finden Sie die Kontaktdaten der beauftragten Integrationsfachdienste.